Archive for the ‘Afrika’ Category

La Palma

Wednesday, March 3rd, 2010

Es lohnt sich sicherlich, seinen Urlaub auf der kanarischen Insel La Palma zu verbringen, schon alleine deswegen das man in dem kanarischen Paradies Ruhe und Erholung finden kann, da die Insel noch nicht vom Massentourismus entdeckt worden war.
So gibt es auf ganz La Palma gerade mal eine Handvoll Hotels, da La Palma bevorzugt auf Privatunterkünfte setzt.
Auch das Angebot an Sehenswürdigkeiten ist in La Palma nicht gerade klein. So sollte man sich z. B. die Guanchenhöhle bei La Zarza nicht entgehen lassen. Dort wurden die meisten archäologischen Funde auf La Palma gemacht. Der beeindruckendste Fund waren die Steingravuren von La Zarcita und La Zarza. Die seit 1941 entdeckten Stücke in den Schluchten zwischen La Mata und Liano Negro kann man im dortigen Besucherzentrum besichtigen.

Djerba

Monday, January 25th, 2010

Wer seinen Urlaub auf Djerba verbringt, braucht sich keinen Kopf machen, dass er enttäuscht nach Hause fliegen muss, weil die Reise langweilig war. Djerba hat ihren Besuchern ein reichhaltiges Angebot an Sehenswürdigkeiten zu bieten.
So sollte man sich Midoun nicht entgehen lassen. Midoun hat fast siebentausend Einwohner und ist der zweitgrößte Marktort auf Djerba. Besonders Freitags sollte man sich die Stadt ansehen. Das Zentrum der Stadt ist der herrliche renovierte Marktplatz mit vielen Cafés und Souveniergeschäften. Darum herum befindet sich das malerische Medina.
Hier gibt es viele dunkelhäutige Menschen zu sehen, welche die Nachfahren der schwarzen Sklaven sind, die erst im Jahre 1846 durch Ahmed Bey freigesprochen wurden. Während der Touristensaison in Tunesien werden hier regelmäßige Veranstaltungen gezeigt. Es gibt viel Tanz, Kapellen, Dromedare und Reiterspiele in traditionellen Gewändern, da hier eine Hochzeitsfeier nachgestellt wird, allerdings ohne die weibliche Hauptperson.

Weitere interessante Sehenswürdigkeiten Djerbas sind das Kap Tourgueness, Bordj Djilidj und Bordj Kastil.

Fuerteventura

Saturday, September 26th, 2009

Gerade auf der Insel Fuerteventura braucht man sich keinen Kopf machen, dass der Urlaub langweilig wird. Für einen Badeurlaub ist sie auf jeden Fall ideal, da es hier mehr als hundertfünfzig Strände gibt. Doch man muss nicht nur den ganzen Tag am Strand verbringen, da die Insel viele interessante Orte und Sehenswürdigkeiten zu bieten hat.
So sollte man sich La Olivia im Norden von Fuerteventura nicht entgehen lassen. Die Stadt zieht die Besucher vor allem wegen seiner Casa de los Coroneles und anderen Herrenhäusern an. Zum Teil sind die historischen Gebäude renovierungsbedürftig. Auch die Anmutige Iglesia de Nuestra Senora de Kandelaria befindet sich in La Olivia.

Ebenfalls gesehen haben sollte man die frühere Inselhauptstadt Betancuria. Die Stadt hat zwar nur sechshundert Einwohner, gehört jedoch zu den schönsten der gesamten Kanaren. So gibt es in der von Jean de Bethecourt gegründeten Stadt zahlreiche historische Gebäude, wie die Iglesia de Santa Maria oder die Ruinen des fantastischen Franziskanersklosters, welches sich etwas außerhalb befindet,  zu besichtigen.

Namibia

Thursday, August 27th, 2009

Namibia, die ehemalige Kolonie Deutsch-Südwestafrika, liegt im Nordwesten von Südafrika. Nach dem Ersten Weltkrieg erhielt die südafrikanische Union vom Völkerbund den Auftrag, die ehemalige deutsche Kolonie zu verwalten. Südwestafrika wurde fünfte Provinz von Südafrika und erhielt wie die anderen Provinzen einen südafrikanischen Generaladministrator. Damit wurde ab 1963 auch in Namibia die Apartheid-Politik mit der Abgrenzung von Homelands für die schwarze Bevölkerung durchgesetzt. Gegen diese Apartheid-Politik entstand eine Widerstandsbewegung, die vom Ovambovolk ausging und von der politischen Partei der SWAPO (South West African People’s Organisation) vertreten wurde. Die SWAPO organisierte vom benachbarten Staat Angola aus einem Guerilla krieg gegen die südafrikanische Verwaltung in Südwestafrika. Der SWAPO gelang es, von der UNO als politische Vertretung Südwestafrikas anerkannt zu werden und Südafrika das Mandat zu entziehen.

Pflanzen und Tiere in Südafrika

Thursday, April 16th, 2009

Aufgrund des Regenreichtums wuchsen in den Drakensbergen in der Vergangenheit hohe Berg- und Regenwälder, die jedoch abgeholzt und durch Pinien- und Eukalyptusforste ersetzt wurden.

Die Hochlandregionen in Südafrika werden durch unterschiedliche Akazienarten, Affenbrotbäume (Baobabs) und euphorbiengewächse dominiert, die Savannengebiete sind trocken und werden von kurzem gras, niedrigen Büschen und Salzpflanzen bewachsen, während die Karoowüste oft von Aloepflanzen bedeckt ist.

Immergrüne Pflanzen und Heiden gedeihen im Bereich der Kaphalbinsel, an der Küste wachsen Mangroven und Palmen.

Die reichste Tierwelt in Südafrika findet man im Krüger-Nationalpark vor, neben zahlreichen Grosswildarten herrscht hier eine grosse Artenvielfalt von Vögeln und Echsen.

Mehr Informationen zu den anderen afrikanischen Ländern: finden Sie hier: Afrika Länder.

Tourismus in Ägypten

Tuesday, April 7th, 2009

Der Tourismus gehört in Ägypten zu den wichtigsten Devisenbringern. Die ausländischen Touristen interessieren sich natürlich in erster Linie für die Monumente aus der Pharaonenzeit. Der Brite Thomas Cook liess hier im Jahr 1869 auch die Pauschalreise mit amerikanern und Briten stattfinden.
Zu den beliebtesten Reisezielen in Ägypten gehören die Pyramiden in Gizeh, die Hauptstadt Kairo, Alexandria am Mittelmeer, Luxor und das Tal der Könige in Zentralägypten und natürlich Hurghada am Roten Meer. Aus Luxor kann man leicht Nilkreuzfahrten nach Assuan organisieren. Assuan ist der Ausgangspunkt für Ausflüge nach Abu Simbel. Für Ausflüge in die Wüste bieten sich die Weisse Wüste und der Sinai an. Gerade Weisse Wüste Reisen sind aufgrund der dortigen ungewöhnlichen Kalkformationen lohnenswert.
Normalerweise verbinden die Urlauber in Ägypten ihre Zeit in Kairo mit einem Badeaufenthalt am Roten Meer.

Islam in Äthiopien

Saturday, April 4th, 2009

Obwohl in grossen Teilen Äthiopiens das orthodoxe Christentum dominierend ist, hat auch der Islam eine mehr als tausendjährige Geschichte im Land, seine kulturelle Bedeutung ist in verschiedenen Regionen ebenso bedeutsam wie die des Christentums. Etwa 45 bis 50 Prozent der Äthiopier sind Muslime. Bereits zu Zeiten Mohammeds kam es in Äthiopien zu ersten Kontakten mit dem Islam als eine Muslimgruppe vor der Verfolgung aus Arabien nach Äthiopien floh. Die muslimische Gruppe wurde nicht nach Mekka ausgeliefert, da der damalige König keine entscheidenen Unterschiede zwischen Christentum und Islam erkennen konnte. Nicht alle dieser Muslims kehrten nach Arabien zurück, so dass sich in Äthiopien die erste islamische Gemeinde ausserhalb von Mekka bildete.
Ab dem 9. Jhr. Bildeten sich auf dem Gebiet des heutigen Äthiopien (besonders im Osten und Südosten) mehrere islamische Staaten  und Fürstentümer und Staaten. Gegen Ende des 19. Jhr. wurden grosse Teile dieser islamisch geprägten Regionen durch Menelik II. für Äthiopien erobert.

Unter Haile Selassi wurden Muslime unterdrückt, unter dem Derg wurden sie jedoch mehr oder weniger gleichberechtigt behandelt. Beispielsweise werden islamische Feste seitdem als nationale Festtage begangen.

Zu den Regionen, die islamisch geprägt sind, gehören Arsi, Harar, die Ogaden, Bali, Jimma, die Afar-Region (auch Danakil genannt), z.T. die Gurage-Region, Bangi-Shangul, der Osten von Wollo und  Ilubabor.

Danakil Reise - Einen interessanten Einblick in einer dieser Regionen, die Danakil, kann man auf dieser empfohlenen Expedition bekommen.

Libysche Wüste

Saturday, March 28th, 2009

Die Libysche Wüste liegt im nördlichen Afrika und ist ein Gebiet der östlichen Sahara. Die nördliche Begrenzung wird durch die Küste des Mittelmeers gebildet im südlichen bereich reicht sie bis in den Nordsudan. Die Grenze im Osten ist recht leicht zu ziehen, sie wird durcu den Nil gebildet. Im Westen ist dies schon schwieriger, hier existieren keine offensichtlichen Grenzen. Manchmal wird zu Defnitionszwecken die Grenze zwischen Libyen und Ägypten gewählt, manchmal naturräumliche Grenzen, diese werden je nach Publikation nach verschiedenen Maßstäben festgelegt.
Ungefähr drei Vierte der Libyschen Wüste liegen auf ägyptischen Gebiet, ein Viertel auf libyschen Gebiet. Die Oberfläche der Libyschen Wüste kann als leicht wellig beschrieben werden, sie wird in grossen abständen von Landstufen aus Kalk- und Sandstein durchschnitten.
Auffällige Merkmale der Libyschen Wüste sind grosse Plateaus, zu nennen wären hier das Abu-Said-Plateau oder das Gilf Kebir. Weiterhin gibt es in der Libyschen Wüste weite Niederungen, die manchmal bis auf das Meeresniveau abfallen. Die berühmteste Oase in dieser Wüste ist wohl Siwa. Alexander der Grosse besuchte sie im Jahr 331 v.Chr., um hier ein Orakel zu befragen.

Gilf Kebir Reise - Hier werden empfohlene Reiseangebote für die Libysche Wüste vorgestellt.